Foto-Workshop für Kinder in Südafrika
Die zierliche Nokwanda (12) vergräbt stets ihr Gesicht in Händen, wenn sie etwas gefragt wird. Ihr Beitrag zum kürzlich von UNICEF organisierten Foto-Workshop im südafrikanischen Estcourt scheint anfänglich recht begrenzt zu sein.
Doch als Nokwanda dann gebeten wird, ihr Lieblingsfoto auszuwählen, ist sie plötzlich wie ausgewechselt. Sie zeigt sofort auf ein Bild, auf dem Polizisten an der Lyndhurst Primary School zu sehen sind; jener Schule, die sie besucht. „Das ist mein Lieblingsbild, weil es die Polizisten zeigt, die uns erklärt haben, wie wichtig es ist, ihnen jemanden zu melden, der schlecht zu uns ist“, sagt sie, plötzlich kerzengerade dasitzend.
Der von UNICEF Partner Gucci gespendete Foto-Workshop fand in der
ländlichen Stadt Estcourt in KwaZulu-Natal statt – Südafrikas ärmster
Provinz.
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Bildrechte: Twentieth Century Fox und Pathé
Trotz aller Fortschritte, die seit der Abschaffung der
Apartheid gemacht wurden, bleibt Südafrika eines der Länder auf der
Welt, in denen die Verteilung des Einkommens am unausgewogensten ist.
HIV und AIDS haben ebenfalls einen verheerenden Einfluss auf das Land.
Es wird angenommen, dass mehr als die Hälfte der 2.5 Millionen
südafrikanischen Waisenkinder ein Elternteil an AIDS verloren haben.
Von den 400 Schülern der Lyndhurst Primary School haben 81 einen und 24 beide Elternteile an die Krankheit verloren. Zusätzlich zum tragischen Verlust der Eltern sehen sich die Kinder darüber hinaus der ständigen Gefahr gegenüber, missbraucht zu werden.
Die Zahl sexueller Straftaten in Südafrika ist eine der höchsten der Welt – am meisten gefährdet sind Kinder. Mehr als 50 Schüler der Lyndhurst Primary School – darunter auch Nokwanda – müssen stundenlang einsame Wege entlanggehen, um zur Schule zu kommen.
Von den 400 Schülern der Lyndhurst Primary School haben 81 einen und 24 beide Elternteile an die Krankheit verloren. Zusätzlich zum tragischen Verlust der Eltern sehen sich die Kinder darüber hinaus der ständigen Gefahr gegenüber, missbraucht zu werden.
Die Zahl sexueller Straftaten in Südafrika ist eine der höchsten der Welt – am meisten gefährdet sind Kinder. Mehr als 50 Schüler der Lyndhurst Primary School – darunter auch Nokwanda – müssen stundenlang einsame Wege entlanggehen, um zur Schule zu kommen.
Bildrechte: Twentieth Century Fox und Pathé
Vor diesem Hintergrund hat der UNICEF
Fotograf Giacomo Pirozzo den Foto-Workshop veranstaltet und 20 Kindern
Grundlagen der Fotografie vermittelt; allesamt Kinder, die arm sind,
verwaist oder anderweitig benachteiligt. Am Ende des Workshops haben die
Nachwuchsfotografen ihr Werk diskutiert und die besten Bilder betitelt.
Abschließend wurde über den besten Fotografen, das beste Foto und die
beste Arbeitsgruppe abgestimmt und jeder Workshop-Teilnehmer erhielt ein
Zertifikat.
Gucci – Spender des Workshops und seit 2005 Partner von UNICEF – ist der weltweit größte Unterstützer des 2004 von UNICEF, der Nelson Mandela Stiftung und Hamburg Society gegründeten Programms „Schulen für Afrika“. Die Initiative unterstützt die schulische Ausbildung aller Kinder, insbesondere jener, die in extremer Armut oder als AIDS Waisen leben. Mittlerweile greift das Programm in elf afrikanischen Ländern.
Gucci – Spender des Workshops und seit 2005 Partner von UNICEF – ist der weltweit größte Unterstützer des 2004 von UNICEF, der Nelson Mandela Stiftung und Hamburg Society gegründeten Programms „Schulen für Afrika“. Die Initiative unterstützt die schulische Ausbildung aller Kinder, insbesondere jener, die in extremer Armut oder als AIDS Waisen leben. Mittlerweile greift das Programm in elf afrikanischen Ländern.
Bildrechte: Twentieth Century Fox und Pathé





