Die ineinander greifenden Trensenspangen tauchten bei Gucci erstmals in den 50er Jahren auf – als liebevolle Detailarbeit auf großen, braunen Lederhandtaschen mit Sattelstichnähten. Seitdem hat das Motiv mit den beiden Ringen und dem Knebel unzählige Transformationen durchlebt. Horsebits aus Metall gab es in den verschiedensten Größen, sie wurden in unzähligen Varianten als Muster auf Veloursleder, Samt und Seide geprägt oder gedruckt und tauchten auch als Zierelement für kostbaren Schmuck auf.
Die Trensenspange spielte eine entscheidende Rolle bei der Etablierung des Gucci-Loafers als zeitlosen Design-Klassiker. 1953 tauchte das Metallelement, oft auch unterlegt mit dem typischen grün-rot-grünen Streifen, zum ersten Mal als dekoratives Detail auf dem weichen Mokassin für Herren in braunem oder schwarzem Leder auf. Stars wie Clark Gable, John Wayne und Fred Astaire trugen sie von Anfang an.
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Als dann 1968 die Damenversion auf den Markt kam, fand man sie
reihenweise an den Füßen eleganter Frauen, die sich luxuriösen Komfort
wünschten. 1980 wurde der Männer Horsebit Loafer Teil der
Dauerausstellung des Metropolitan Museum of Art und somit endgültig zum
Klassiker.
Heutzutage versteht es Frida Giannini die Trensenspange auf unzählige Art und Weise neu zu interpretieren, zu variieren oder zu transformieren. Rot-blaue Muster auf Taschen und Seidenblusen in der Kollektion von 1969-1970 wurden in Mikroprints auf fließenden Kleidern oder in Übergröße auf Reisegepäckstücken und Gürteln verwandelt. Dieses zeitlose Design wird immer für Gucci stehen.
Heutzutage versteht es Frida Giannini die Trensenspange auf unzählige Art und Weise neu zu interpretieren, zu variieren oder zu transformieren. Rot-blaue Muster auf Taschen und Seidenblusen in der Kollektion von 1969-1970 wurden in Mikroprints auf fließenden Kleidern oder in Übergröße auf Reisegepäckstücken und Gürteln verwandelt. Dieses zeitlose Design wird immer für Gucci stehen.



