Creative Director

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FRIDA GIANNINI
Gucci Creative Director
 
Frida Gianninis einzigartiges Talent und ihre zeitgemäßen Visionen, die traditionelle Handwerkskunst mit den neusten Entwicklungen im Bereich der Modetechnologie verbinden, haben ihren Aufstieg zum kreativen Kopf hinter einem der beliebtesten Modehäuser der Welt geebnet. 
 
Geboren wurde Giannini 1972 in Rom - als Tochter eines kreativen Elternhauses: Fridas Vater arbeitete als Architekt, ihre Mutter als Professorin für Kunstgeschichte. Giannini studierte später Modedesign an der Modeakademie in Rom, ehe sie ein Praktikum in einem kleinen Ready-to-Wear-Unternehmen absolvierte. 1997 wurde sie dann von Fendi angeheuert; dort arbeitete sie über den Zeitraum von drei Saisons als Ready-to-Wear-Designerin, ehe sie zur Designerin der Fendi-Lederwaren ernannt wurde.   
 
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Im September 2002 stieß sie als Handtaschen-Designchefin zu Gucci. Zwei Jahre später übernahm sie den neu geschaffenen Posten des Creative Director Accessories, wodurch sie die alleinige Kontrolle über das Design von Taschen, Schuhen, Reisegepäck, Lederkleinwaren, Seidentücher, Schmuck, Geschenkartikel, Uhren und Brillen innehatte. Giannini blühte in ihrem erweiterten Verantwortungsbereich auf und verlieh den Gucci Accessoire-Kollektionen eine kraftvolle neue Perspektive. Mithilfe des Gucci-Archivs als Inspirationsquelle verwandelte sie Klassiker des Hauses wie das Flora-Seidentuch in neue und höchst erfolgreiche Produktlinien. Heute sagt sie, dass der erste Besuch des Archivs einer der wichtigsten Momente ihrer Laufbahn überhaupt war; im Laufe der Jahre adaptierte und modernisierte Giannini zahlreiche berühmte Gucci-Designs und -Motive – vom charakteristischen Bambus über die Entwicklung der Reitsport-Ikonologie bis hin zur Neuinterpretation des berühmten Horsebit-Loafers und der beliebten Jackie Bag.       
 
2005 wurde sie in Ergänzung zum Bereich Accessoires auch Creative Director of Women’s Ready-to-Wear. Es schloss sich die Verantwortung für die Men’s Ready-to-Wear an. Damit wurde sie zur alleinigen Gucci Creative Director. Giannini nahm die Herausforderung souverän an und verlieh dem Haus ihren Stempel. Ihr sehr persönlicher Designanspruch und ihr Führungsstil sind dabei ebenso von Selbstvertrauen und Entschlossenheit geprägt, wie von ihrer weiblichen und unverwechselbar italienischen Herangehensweise.
 
Die Kombination all ihrer Fähigkeiten ist für Gucci eine bedeutende Kraft: Giannini beeinflusst mit ihren im Handel höchst erfolgreichen Designkollektionen die weltweiten Modetrends. So ist ein neues Gucci Design-Oeuvre entstanden; eines, das die reiche und distinguierte Vergangenheit des Hauses im Bereich der Handwerkskunst im Luxussegment mit dem heutigen Jetset-Lifestyle und einem pulsierenden Mix aus Selbstsicherheit, Sinnlichkeit und Glamour vereint. Diese Ästhetik wurde zu Guccis Markenzeichen.  
Giannini ist ebenfalls maßgeblich daran beteiligt, Gucci auch außerhalb des Modebereichs neu zu positionieren – und zwar im Geist des 21. Jahrhunderts. Sie hat nicht nur das neue Gucci Store-Konzept entwickelt – das den zeitgemäßen Look der Gucci-Stores auf der ganzen Welt prägt –, sondern auch das Gucci Museo erdacht. Das Museum in Guccis Geburtsstadt Florenz wurde anlässlich des 90-jährigen Jubiläums des Hauses im Jahre 2011 eröffnet und erfüllt seither Gianninis Wunsch, die Geschichte hinter der Entstehung der berühmten Gucci-Designs zu erzählen. Des Weiteren zeichnet Frida Giannini für die Kreativleitung aller Werbekampagnen des Hauses verantwortlich und hat bereits mit so illustren Regisseuren wie David Lynch, Frank Miller, Chris Cunningham und Nicolas Winding Refn zusammengearbeitet.  
Unter Gianninis Führung hat Gucci auch seinen Platz in Hollywood gefestigt und seine langjährige Beziehung zum Kino verstärkt. 2006 begann eine Partnerschaft mit Martin Scorseses Film Foundation, einer Organisation, die die Filmgeschichte schützen und erhalten möchte; Gucci hat pro Jahr die Restaurierung mindestens eines Films finanziert.
In Zusammenarbeit mit den Internationalen Filmfestspielen von Venedig feierte der Gucci Award for Women in Cinema 2010 seine Premiere; Ziel ist es, den einzigartigen Beitrag zu würdigen, den Frauen in einer Vielzahl von Bereichen der Filmindustrie leisten. Kürzlich kooperierte Gucci darüber hinaus mit der Biennale di Venezia: Biennale College – Cinema ist ein Programm, bei dem neue Talente in Zusammenarbeit mit bekannten Profis Filme mit Mikrobudget erstellen.
Um wichtige Themen auf der ganzen Welt ins Bewusstsein zu rufen, etablierte das Haus den Gucci Tribeca Documentary Fund, der – inzwischen seit sieben Jahren – lokalen und internationalen Filmemachern mit Dokumentationen in Spielfilmlänge zu sozial relevanten Themen Produktions- und Fertigstellungsfinanzierungen sowie ganzjährige Unterstützung und Beratung gewährt. Alljährlich präsentiert Gucci schließlich die Art Film Gala im Los Angeles County Museum of Arts; hier stehen die Bereiche Film und Kunst im Fokus – eine weitere Intensivierung des langjährigen Engagements des Hauses für die Kunstwelt.         
Giannini sorgte ebenfalls dafür, dass Gucci sich auch auf dem Gebiet der Sozialverantwortlichkeit stärker engagiert – der persönliche Wunsch der Designerin, zu helfen, hat sich zur Leidenschaft des gesamten Unternehmens entwickelt.
Giannini sitzt im Vorstand der Kering Foundation, die gegen Gewalt an Frauen kämpft und sich für deren Stärkung einsetzt. Seit neun Jahren hat die Partnerschaft, die Giannini zwischen Gucci und UNICEF einfädelte, mehr als 18 Millionen US-Dollar Spendengelder eingebracht. Und es war eben diese Zusammenarbeit mit UNICEF, die Giannini zur ambitionierten CHIME FOR CHANGE Initiative zur Stärkung der Rechte und Mädchen und Frauen animiert hat – sie rief die Kampagne 2013 mit Salma Hayek Pinault und Beyoncé Knowles-Carter ins Leben.

Mithilfe des Crowdfunding-Partners Catapult konnte CHIME FOR CHANGE bis heute mehr als 5 Millionen US-Dollar Spendengelder generieren und so 310 Projekte von 101 Wohltätigkeitsorganisationen in beinahe 80 Ländern voll finanzieren.  
Während ihrer Zeit bei Gucci wurden Giannini folgende Preise verliehen: International Designer of the Year 2013 beim Harper’s Bazaar Women of the Year Award in London; der Inaugural Woman of Compassion Award des US Fund for UNICEF in Los Angeles im Jahre 2011; der Best Designer Award beim Marie Claire Prix d’Excellence de la Mode in Paris 2011 sowie der T de Telva Award als Best International Designer in Madrid 2011. 2010 erhielt Giannini die Design Star Honor von Fashion Group International in New York und wurde in ihrer Heimatstadt Rom mit der Lupa Capitolina ausgezeichnet. Im Vorjahr wurde Giannini in Madrid von Marie Claire Spanien sowie in Tokio geehrt, wo sie den International Designer of the Year Award des Fashion Editors Club of Japan entgegennahm – als erste Frau überhaupt. 
Seit bald zehn Jahren fungiert Giannini nun als Gucci Creative Director, und ihre unerschütterlichen Visionen haben Gucci erfolgreich ins 21. Jahrhundert geführt. Sie ist eine bedeutende globale Modestimme – eine Frau, die sinnlichen Luxus und stylishen Glamour für moderne Zeiten zu vereinen weiß.




Photo Courtesy of Mert Alas & Marcus Piggott


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